Tod am Stauende – LKW-Fahrer stirbt auf der A3 bei Rottendorf

Unterfranken Verkehrsunfälle

A3/Rottendorf. Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagmittag, den 09.10.2018, auf der A3 auf Höhe der Anschlussstelle Rottendorf in Fahrtrichtung Würzburg. Ein Fahrer eines Kleinlastwagens fuhr ungebremst auf eine Stauende und verstarb noch an Ort und Stelle. Die Autobahn war für mehrere Stunden voll gesperrt

Ungebremst in Stauende – LKW-Fahrer stirbt

Kurz nach 13.00 Uhr hat sich ein tödlicher Verkehrsunfall auf der A3, von Nürnberg kommend in Fahrtrichtung Würzburg am Biebelrieder Kreuz, auf Höhe der Anschlussstelle Rottendorf, ereignet. Ein slowakischer Kleinlastwagen war in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs, als dessen Fahrer offenbar das Stauende zu spät erkannte und mit hoher Geschwindigkeit auf einen polnischen Auflieger einer ungarischen Sattelzugmaschine auffuhr. Durch die enorme Wucht des Aufpralles wurde der Kleinlastwagenfahrer so schwer verletzt, dass er noch an Ort und Stelle verstarb. Der Mann am Steuer des Sattelzuges sowie dessen Beifahrer kamen dem Sachstand nach mit dem Schrecken davon.

Sachverständiger hinzugezogen

Neben der Verkehrspolizei und dem Rettungsdienst befanden sich die Freiwillige Feuerwehr Rottendorf und die Autobahnmeisterei im Einsatz. Ebenfalls landete ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Die Sattelzugmaschine war noch fahrbereit und konnte aus eigener Kraft von der Autobahn fahren. Der total beschädigte Kleinlastwagen musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.

Mehrstündige Vollsperrung

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten bleibt die Hauptfahrbahn in Fahrtrichtung Frankfurt komplett gesperrt. Der Verkehr wird im Bereich der Anschlussstelle Rottendorf über die Nebenfahrbahn an der Unfallstelle vorbeigeleitet.


Foto: P. Eter