Schwerer Verkehrsunfall auf B27 am Mosbacher Kreuz

Neckar-Odenwald-Kreis Verkehrsunfälle

Mosbach. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in den späten Nachmittagsstunden des Montages, den 08.10.2018, auf der B27 im Bereich des Mosbacher Kreuz. 6 Fahrzeuge, darunter ein LKW waren verwickelt. Der Unfallverursacher wurde schwerverletzt, eine weitere Person leicht. Ein großes Trümmerfeld sorgte für eine längere Vollsperrung des Mosbacher Kreuzes.

Mehrfache Zusammenstöße mit dem Gegenverkehr

Um 16.10 Uhr ereignete sich auf der B27 im Bereich des Mosbacher Kreuz ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem mehrere PKW und ein LKW beteiligt waren. Ersten Ermittlungen zufolge, befuhr ein Passat-Fahrer die B27 kommend von Neckarzimmern in Fahrtrichtung Mosbach. Aus bislang unbekannter Ursache geriet der Fahrer des Passats auf die Gegenfahrbahn. Dort streifte er einen in dem Moment fahrenden LKW. Durch die Berührung mit dem LKW geriet der Passat ins Schleudern. Der Schleudervorgang hatte zur Folge, dass der Passat mit zwei weiteren PKW aus dem Gegenverkehr zusammenstieß.

Schwerverletzter Unfallverursacher

Der unfallverursachende Passat-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt, konnte noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte durch das eingreifen beherzter Ersthelfer aus seinem PKW befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde dieser anschließend in eine Klinik eingeliefert. Eine weitere PKW-Fahrerin, die in einem der verunfallten Fahrzeuge aus dem Gegenverkehr war, erlitt leichte Verletzungen. Die restlichen Verkehrsteilnehmer und Insassen blieben glücklicherweise unverletzt.

Großes Trümmerfeld – längere Vollsperrung

Durch die Zusammenstöße des Passats mit dem LKW und zwei weiteren PKWs aus dem Gegenverkehr, entstand ein großes Trümmerfeld, dass sich über die komplette Fahrbahn erstreckte. Zwei weitere PKWs, die nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand kommen konnten und in das Trümmerfeld fuhren, wurden ebenfalls beschädigt. Die B27 musste aufgrund der Einsatzmaßnahmen, Reinigungs- und Bergungsmaßnahmen für über 2 Stunden voll gesperrt werden. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.


Foto: René Engmann