Großeinsatz durch Scheunenbrand in Niederstetter Weiler

Brände Main-Tauber-Kreis

Niederstetten. Ein Großeinsatz aufgrund eines Scheunenbrandes gab es am Montagvormittag, den 01.10.2018, in Heimberg, einem Weiler des Niederstetter Ortsteiles Wildentierbach. Die Bundeswehr-Feuerwehr des Flugplatz Niederstetten unterstützte dabei die Freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung.

Scheunenbrand fordert Großeinsatz

Um 11.27 Uhr wurden die ersten Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle Main-Tauber zu einem Scheunenbrand nach Heimberg, einem Weiler des Niederstetter Ortsteiles Wildentierbach, alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte wurde um 11.30 Uhr weitere Hilfe durch die Bundeswehr-Feuerwehr des Flugplatzes Niederstetten gefordert. Durch eine Löschgruppe, die mit 2 C-Rohren eine Riegelstellung aufbauten, konnte ein Übergreifen auf ein leerstehendes Stallgebäude verhindert werden. Zwei Trupps unter Atemschutzgeräteträger nahmen den Innenangriff vor. Von der Rückseite wurde der Außenangriff mittels 2 C-Rohren vorgenommen. Dabei unterstützte die Bundeswehr-Feuerwehr den Außenangriff mit einem Wasserwerfer.

Weitere Einsatzkräfte brachten aus dem Erdgeschoss Heu- und Strohballen ins Freie, um ein überspringen des Feuers zu verhindern. Ebenfalls standen im Erdgeschoss landwirtschaftliche Geräte. Gegen 12.30 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in etwa 16.30 Uhr an. Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache dauern an. Personen wurden nicht verletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 50.000 Euro beziffert.

Bundeswehr-Flugplatz-Feuerwehr zur Unterstützung

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Niederstetten, Oberstetten, Vorbachzimmern, Wildentierbach, Heimberg sowie die Bundeswehr-Feuerwehr des Flugplatz Niederstetten vom Transporthubschrauberregiment 30 des Heeresflugplatz Niederstetten mit 10 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften. Durch die enge Zusammenarbeit konnte eine größere Brandausbreitung verhindert werden. Nach rund 5 Stunden war für die meisten Einsatzkräfte das Einsatzende eingeläutet. Zur Brandwache blieb die Freiwillige Feuerwehr Wildentierbach vor Ort.


Foto: René Engmann