Ergebnis der Polizei-Aktion »Sicherer Schulweg« zum Schulbeginn

Prävention

Nordöstliches Baden-Württemberg. Eine erschreckende Bilanz von 842 Verstößen und Straftaten, während Verkehrsüberwachungsmaßnahmen im Bereich von Schulen und Schulwegen, die bei 295 Einsätzen herauskam, musste im Rahmen der landesweiten Polizei-Aktion »Sicherer Schulweg«, der im Zeitraum von 10.09.2018 bis zum 21.09.2018 stattfand, verzeichnet werden. Das Polizeipräsidium Heilbronn hatte diese in den 4 zuständigen Landkreisen Main-Tauber, Neckar-Odenwald, Hohenlohe und Heilbronn durchgeführt. Unangefochten auf Platz 1 mit 428 Verstößen, die Gurtanlegung und Kindersicherung in Fahrzeugen. Auf Platz 6, mit 30-mal, mussten verkehrserzieherische Gespräche mit Eltern geführt werden.

295 Einsätze bringen 842 Verstöße und Straftaten ans Licht

Insgesamt leisteten die Polizeibeamten in diesem Zusammenhang im Gebiet des Polizeipräsidiums Heilbronn 295 Einsätze, bei denen sie Kontrollstellen eingerichtet oder Einzelkontrollen durchgeführt haben. Dabei stellten sie 428 Gurtanlege- und Kindersicherungsverstöße fest. Mit der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit nahmen es 105 Personen am Steuer nicht so genau. 92-mal mussten die Streifenwagenbesatzungen wegen Fehlverhaltens an Fußgängerüberwegen oder Bushaltestellen eingreifen. Gegen Park- oder Halteverbote im engen Umfeld von Schulen, Kindergärten oder geschützten Überwegen verstießen 74 Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, wobei zusätzlich circa 30 verkehrserzieherische Gespräche mit Eltern geführt wurden, da diese bei der Fahrt ihrer Kinder zur Schule entweder kurzzeitig das Halteverbot vor den Schulen oder das Durchfahrtsverbot nicht beachteten.

Verstöße und Straftaten

  • 428 x Gurtanlegung und Kindersicherung
  • 105 x Überschreitung zulässige Höchstgeschwindigkeit
  • 92 x Fehlverhalten Fußgängerüberwegen oder Bushaltestellen
  • 91 x Verkehrssicherheit Fahrräder nicht erfüllt
  • 74 x Park- oder Halteverbote an Schulen, Kindergärten oder geschützten Überwegen
  • 30 x verkehrserzieherische Gespräche mit Eltern
  • 19 x Smartphone-Nutzung am Steuer
  • 2 x Fahren unter Einfluss von Betäubungsmittel
  • 1 x Fahren ohne Fahrerlaubnis

Fokus lag ebenso auf der Verkehrssicherheit von Fahrrädern

Ein weiterer Fokus der Kontrollen lag auf der Verkehrssicherheit von Fahrrädern, wobei insgesamt 91 Räder die Vorschriften nicht erfüllten. Darüber hinaus stellten die Polizeibeamten zahlreiche weitere Verstöße und Straftaten fest, darunter 19 Personen mit Smartphone am Steuer beziehungsweise Fahrradlenker, Fahren unter Einfluss von Drogen (2 Fälle) oder ohne Fahrerlaubnis (1 Fall) und so weiter. Auch 92 öffentliche Verkehrsmittel mit insgesamt über 3.300 beförderten Schülerinnen und Schülern wurden einer Überprüfung unterzogen. Dabei gab es lediglich drei Beanstandungen in Bussen (Schüler im Sichtfeld, defekter Verbandskasten, Führerschein nicht mitgeführt).


Foto: René Engmann