18-jähriger Falschfahrer verursacht schweren Verkehrsunfall auf B292 bei Mosbach

Neckar-Odenwald-Kreis Verkehrsunfälle

B292/Mosbach. 1 Rettungshubschrauber, 4 Rettungswagen, 1 Notarzt und 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren die Folge eines schweren Frontalzusammenstoßes, den ein 18-jähriger Falschfahrer auf der B292 bei Haßmersheim am Mittwochabend, den 19.09.2018 ausgelöst hatte. Dessen 17-jähriger Beifahrer musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Ein 63-jähriger PKW aus dem Gegenverkehr wurde ebenfalls schwer verletzt. Die B292 blieb knapp 4 Stunden voll gesperrt.

18-jähriger Falschfahrer verursacht Frontalzusammenstoß

Gegen 18.50 Uhr befuhr ein 18-jähriger PKW-Fahrer die B292 von Mosbach kommend in Fahrtrichtung Sinsheim. Als Beifahrer hatte er einen 17-jährigen bei sich. Auf Höhe der Abfahrt Haßmersheim wechselte der Fahrer plötzlich die Richtungsfahrbahn. Beim Richtungsfahrbahnwechsel kam der 18-jährige jedoch auf die Gegenfahrbahn und stieß hierbei frontal mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden PKW-Opel eines 63-jährigen mit Mosbacher Zulassung zusammen, der in Fahrtrichtung Mosbach fuhr.

2 schwerverletzte Personen

Der Frontalzusammenstoß war so enorm, dass der 17-jährige Beifahrer des 18-jährigen Falschfahrers so schwer verletzt wurde, dass dieser mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Der 63-jährige Opel-Fahrer aus dem Gegenverkehr verletzte sich ebenfalls schwer. Der 18-jährige Falschfahrer wurde leicht verletzt.

Knapp 4-stündige Vollsperrung – Rettungshubschrauber im Einsatz

Die Rettungs-, Bergungs-, und Reinigungsarbeiten dauerten bis circa 22.30 Uhr an. Das Polizeirevier Mosbach war mit zwei Streifen, die Unfallaufnahmespezialisten aus Weinsberg mit einer Streife im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Mosbach war mit 8 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst stellte 4 Fahrzeuge und einen Notarztwagen. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz.

Zeugen gesucht!

Zeugen zu diesem schweren Verkehrsunfall werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07134-5130 bei der Verkehrspolizei in Weinsberg zu melden.


Foto: René Engmann