Sattelzug mit 290 Schweinehälften auf der B27 umgestürzt

Unterfranken Verkehrsunfälle

B8/B27/Zell am Main. Ein Sattelzug mit 290 gekühlten Schweinehälften stürzte in der Nacht des Dienstages, 18.09.2018, im Kreuzungsbereich der B8/B27 in Waldbüttelbrunn um. Die Ursache war ein Bremsmanöver im Kurvenbereich. Der Sattelzugfahrer blieb unverletzt; eine rund 10-stündige Vollsperrung war die Folge.

Sattelzug mit 290 Schweinehälften umgestürzt

Gegen 01.15 Uhr befuhr ein 44-jähriger Sattelzugfahrer mit seinem Gespann von Waldbüttelbrunn kommend den Abbiegeast von der B8 auf die B27 in Richtung Kist. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand stürzte der Sattelzug im Zuge eines Bremsmanövers im Kurvenbereich um und kam quer zur Fahrbahn über beide Fahrspuren auf der Seite zum Liegen. Der Fahrer blieb unverletzt.

Äußerst schwierig gestaltete sich allerdings die Bergung des Fahrzeuges. Bevor der Sattelzug aufgestellt und abgeschleppt werden konnte, musste erst die Ladung, 290 gekühlte Schweinehälften, in einen anderen hinzugerufenen LKW umgeladen werden. Hierbei unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Zell am Main. Das Fleisch muss voraussichtlich, aufgrund der unterbrochenen Kühlung, als Abfall entsorgt werden.

Rund 10-stündige Vollsperrung

Ersten Schätzungen zu Folge entstand Sachschaden in Höhe von rund 30.000 Euro. Aufgrund der langwierigeren Bergungsmaßnahmen musste die Bundesstraße für rund 10 Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.


Foto: René Engmann