6 Schwerverletzte durch schweren Frontalzusammenstoß bei Kreuzwertheim

Unterfranken Verkehrsunfälle

MSP36/Kreuzwertheim. 2 Rettungshubschrauber, 4 Rettungswagen und 2 Krankentransportwagen sowie drei Notärzte und 5 verschiedene Feuerwehreinheiten waren das Ergebnis eines Großeinsatzes am Freitag, den 14.09.2018, auf der Staatsstraße MSP36 zwischen Kreuzwertheim und Unterwittbach. Dort kam es zu einem folgenschweren Frontalzusammenstoß bei dem 6 Menschen Schwerverletzt wurden. Zwei der Schwerverletzten mussten in Spezialkliniken geflogen werden. Eine PKW-Fahrerin geriet ohne Grund in den Gegenverkehr und stieß dabei mit einem Behindertenfahrdienst-Bus frontal zusammen.

6 Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

Der mit drei Jugendlichen und zwei Betreuern besetzte Kleinbus fuhr um kurz nach 15.00 Uhr auf der Staatsstraße MSP36 in Fahrtrichtung Kreuzwertheim. Zwischen Unterwittbach und Kreuzwertheim kam aus bislang ungeklärter Ursache die 55-jährige Fahrerin eines entgegenkommenden Fords nach links in den Gegenverkehr, wo sie frontal mit dem Kleinbus des Fahrdienstes kollidierte. Die 55-Jährige, wie auch mehrere Insassen des Busses, wurden dabei in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von den Feuerwehren befreit werden. Alle sechs Insassen beider Fahrzeuge wurden zum Teil schwer verletzt. Insgesamt drei Personen wurden in den stark deformierten Fahrzeugen eingeklemmt und durch Feuerwehreinsatzkräfte mit schwerem technischem Gerät aus den Fahrzeugen befreit. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurden alle sechs Personen in umliegende Kliniken eingeliefert. Zwei der Schwerletzten wurden mit den Rettungshubschraubern Christoph 18 aus Ochsenfurt und Christoph 2 aus Frankfurt in Spezialkliniken geflogen.

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienste

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und Rettung der Schwerverletzten musste die Staatsstraße MSP36 über mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die Verkehrslenkung übernahmen Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehren.  So alarmierte die Integrierte Leitstelle Würzburg den Malteser Rettungswagen Uettingen, den BRK Rettungswagen Süd-Spessart, den DRK Rettungswagen Wertheim, den BRK Krankentransportwagen Marktheidenfeld, die ehrenamtliche BRK Schnelleinsatzgruppe Transport Lohr und Marktheidenfeld mit insgesamt 4 Rettungswagen und 2 Krankentransportwagen sowie drei Notärzte aus Lohr, Marktheidenfeld und Wertheim, den BRK Helfer vor Ort Markt Triefenstein, die BRK Motorradstreife Main-Spessart sowie den BRK Einsatzleiter Rettungsdienst Main-Spessart an die Einsatzstelle.

Die Freiwilligen Feuerwehren Altfeld, Kreuzwertheim, Triefenstein-Rettersheim und Unterwittbach, sowie die Feuerwehr-Kreisbrandinspektion Main-Spessart waren mit einem Großaufgebot mit Einsatz. Zur Bundeslandüberhilfe rückte die Freiwillige Feuerwehr Wertheim am Main aus dem Main-Tauber-Kreis an. So konnte durch die professionellen und gut organisierten Einsatzabläufe der haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte aller Hilfsorganisationen der schwere Einsatz gut abgewickelt werden. Die Unfallaufnahme hat die Polizei Marktheidenfeld übernommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg zog die Polizei einen Sachverständigen hinzu.


Foto: René Engmann
Foto: BRK Bereitschaft Marktheidenfeld – Alexander Vornwald