Verursacher des Reizgas-Einsatzes in Mosbach ermittelt

Neckar-Odenwald-Kreis

Mosbach. Wie bereits berichtet, kam es am Montag, den 03.09.2018 in Mosbach-Bergfeld wegen des Verdachts auf Gasaustritt in einer Bildungsstätte zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei. 18 Personen wurden hierbei leichtverletzt. Die Ursache war ein in einem Putzraum versprühtes Reizgasspray. Der Verursacher konnte jetzt ermittelt werden. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

18 Verletzte durch Reizgas

Gegen 12.30 Uhr löste ein Vorfall einen Großeinsatz aus. In einem Putzraum der Bildungsstätte »ver.di« in der Straße Am Wasserturm in Mosbach lag ein für eine Person unbekannter Gegenstand. Durch betätigen des Sprühmechanismus wurden die Substanzen des Gegenstandes freigesetzt. Schlag auf Schlag klagten immer mehr Personen im Gebäude über Atemschwierigkeiten. Wie sich herausstellte handelte es sich um Reizgas, das durch betätigen des Sprühmechanismus freigesetzt wurde. Am Ende waren 18 Personen davon betroffen, die leichtverletzt wurden.

Verursacher wurde ermittelt

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen konnte ein 64-jähriger Monteur als Verursacher festgestellt werden. Dieser war auch in dem Putzraum tätig und fand dort das Reizgasspray, welches er im Raum versprühte und diesen anschließend wieder verschloss. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.


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03.09.2018 – 18 Verletzte durch freigesetztes Reizgas in Mosbach


Foto: René Engmann