18 Verletzte durch freigesetztes Reizgas in Mosbach

Hilfeleistungen Neckar-Odenwald-Kreis

Mosbach. 18 verletzte Personen mit Atemwegsreizungen sind das Resultat eines Missgeschickes in einer Bildungsstätte in Mosbach am Montagmittag, des 03.09.2018. Ein Großeinsatz für die Feuerwehren und den Rettungsdienst zugleich. Ein in einem Putzraum liegendes Reizgasspray wurde nach ersten Erkenntnissen unabsichtlich gesprüht. 60 Feuerwehrkräfte und 8 Rettungswagen kümmerten sich um die Betroffenen.

18 Verletzte durch Reizgas

Gegen 12.30 Uhr löste ein Vorfall einen Großeinsatz aus. In einem Putzraum der Bildungsstätte »ver.di« in der Straße Am Wasserturm in Mosbach lag ein für eine Reinigungskraft unbekannter Gegenstand. Wohl unwissend und ohne Vorsatz betätigte die Reinigungskraft den ihr unbekannten Gegenstand, in dem der Sprühmechanismus betätigt wurde. Dies hatte zur Folge, dass die Substanzen des Gegenstandes freigesetzt wurden. Schlag auf Schlag klagten immer mehr Personen im Gebäude über Atemschwierigkeiten. Wie sich herausstellte handelte es sich um Reizgas, das durch betätigen des Sprühmechanismus freigesetzt wurde. Am Ende waren 18 Personen davon betroffen.

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

Ein Großaufgebot musste anrücken. 60 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sowie 8 Rettungswagen des Deutschen-Roten-Kreuzes waren das Resultat. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Betroffenen und versorgte diese noch vor Ort. Mehrere Streifenwagen der Polizei rückten ebenso an. Nachdem schnell klar war um was es sich handelt, wurde das Gebäude gut durchgelüftet und wieder freigegeben. Das Polizeirevier Mosbach hat die Ermittlungen aufgenommen.


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Foto: René Engmann