Getreideernte größtenteils abgeschlossen – Brandgefahr nach wie vor hoch

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Baden-Württemberg. In ganz Baden-Württemberg wird auf einer Fläche von gut 500.000 Hektar Getreide angebaut. Die Getreideernte ist fast flächendeckend abgeschlossen. Eine extreme Brandgefahr besteht dennoch weiter. Landwirte werden deshalb aufgefordert, bereits geerntete Stoppelfelder möglichst zügig zu bearbeiten um die Lage zu entschärfen. Verantwortungslose Müllentsorgung durch den Menschen in Form von herausgeschmissenen Zigarettenkippen und Glasflaschen sind weiterhin die Hauptursache der Brände.

Stoppelfelder möglichst zügig bearbeiten

»In Baden-Württemberg wird auf einer Fläche von knapp 500.000 Hektar Getreide angebaut. Zwischenzeitlich ist die Ernte in weiten Teilen des Landes abgeschlossen. Die dadurch verbleibenden Stoppelfelder sind vielerorts extrem ausgetrocknet und dadurch leicht entzündlich. Die Landwirte sind deshalb gehalten, Stoppelfelder möglichst zügig nach der Getreideernte zu bearbeiten und dadurch die Lage zu entschärfen«, sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL.

Bis auf örtliche Gewitterregen sei in den nächsten Tagen kein Niederschlag zu erwarten. Eine flache Bodenbearbeitung reduziere die Brandgefahr. Wenn dann Niederschläge kommen, werden diese auch besser vom Boden aufgenommen.

Verantwortungslose Müllentsorgung oft die Ursache von Bränden

Nicht selten kommt es vor, dass Selbstentzündungen ursächlich Brände verursachen. Ebenfalls können landwirtschaftliche Fahrzeuge durch einen technischen Defekt Brände auf den Feldern auslösen. Brandstiftungen sind nie ausgeschlossen. Die häufigste Ursache jedoch, ist der Mensch selbst, wie Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL zu Protokoll gab. »Besonders entlang von Straßen, wo unachtsam klimmende Zigarettenkippen oder verantwortungslos Flaschen aus den Autofenstern geworfen werden könnten, besteht eine hohe Gefahr der Entzündung der Stoppelfelder. Glassplitter wirken bei starker Sonneneinstrahlung wie Brenngläser«, erklärte der Minister.


Foto: René Engmann