Schwerer Frontalzusammenstoß auf der L578 bei Großrinderfeld

Main-Tauber-Kreis Verkehrsunfälle

L578/Großrinderfeld. Ein schwerer Frontalzusammenstoß ereignete sich am Freitag, den 27.07.2018 auf der L578 zwischen Großrinderfeld und Gerchsheim auf Höhe eines Waldgebietes. Dabei stießen ein PKW und Müllwagen zusammen. Ein Großeinsatz mit rund 70 Einsatzkräften und stundenlanger Vollsperrung. Der PKW-Fahrer musste mit lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Die Unfallursache bislang unklar.

01.08.2018 - Nachträgliche Ergänzung
Nach einem schweren Frontalzusammenstoß am Freitagnachmittag (wir berichteten) auf der Landesstraße 578 zwischen Gerchsheim und Großrinderfeld ist der 54-jährige Unfallverursacher am Montag seinen Verletzungen erlegen. Dies teilte das Polizeipräsidium Heilbronn am Mittwoch mit. Weiterhin ist unklar, warum der Pkw des 54-jährigen abrupt auf die Gegenfahrbahn geriet.

PKW frontal gegen Müllwagen

Gegen 15.15 Uhr befuhr ein Audi-Fahrer die L578 von Gerchsheim kommend in Fahrtrichtung Großrinderfeld. Am Ende eines Waldstückes kam ihm ein Müllwagen ordnungsgemäß entgegen. Kurz bevor die beiden Fahrzeuge aneinander vorbeigefahren wären, geriet der Audi abrupt auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit dem Müllwagen zusammen. Die Ursache bislang unklar.

Der Frontalzusammenstoß war dabei so enorm, dass der Audi-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde und durch die Feuerwehren mit schweren hydraulischen Geräten befreit werden musste. Er erlitt durch den Frontalzusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber des ADAC flog diesen in eine Spezialklinik. Der Fahrer des Müllwagens wurde leicht verletzt.

Rund 70 Einsatzkräfte vor Ort

Die Freiwillige Feuerwehr Großrinderfeld rückte zusammen mit den Ortsteilwehren Gerchsheim, Ilmspan sowie Schönfeld mit 40 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen an. Zur Überlandhilfe war die Freiwillige Feuerwehr Tauberbischofsheim mit 4 Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften vor Ort. Das Deutsche-Rote-Kreuz eilte mit zwei Notärzten, zwei Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber Christoph 18 aus Ochsenfurt an. Die Polizei Tauberbischofsheim sowie der Verkehrsunfallaufnahmedienst waren mit mehren Streifenwagen und Beamten vor Ort.

5-stündige Vollsperrung

Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf circa 70.000 Euro geschätzt. Die L578 war aufgrund des Einsatzes von Feuerwehr und Rettungsdienst, des Einsatzes eines Sachverständigen sowie der Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn zwischen Großrinderfeld und Gerchsheim für rund 5 Stunden voll gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr weiträumig um.


Fotos: René Engmann