60-jährige begeht mehrfach gefährliches Überholmanöver

Main-Tauber-Kreis

L579/Bad Mergentheim. Ein gefährliches Überholmanöver einer circa 60-jährigen VW-Fahrerhin ereignete sich am Montagmorgen des 09.07.2018 auf der L579 zwischen dem Abzweig der B292 und Dainbach. Trotz derzeit herrschender Geschwindigkeitsbegrenzung (wir berichteten) raste die Fahrerin die Landstraße entlang, auf dem aktuellen Rollsplit liegt. Ein Suzuki wurde hierdurch beschädigt. Als ob das noch nicht genug wäre überholte Sie in einer Kurve ein Schwerlastfahrzeug. Ein PKW im Gegenverkehr musste eine Vollbremsung einleiten, damit es nicht zu einem schweren Frontalzusammenstoß kam. Die VW-Fahrerin interessierte dies nicht, Sie verschwand ungehindert.

Gefährliches Überholmanöver

Gegen 10.00 Uhr befuhr eine circa 60-jährige VW-Golf-Fahrerin die L579 in Fahrtrichtung Dainbach. Bereits im Bereich des derzeit aufgetragenen Rollsplits überholte die Frau mit ihrem silbernen VW zunächst einen vor ihr fahrenden Suzuki Swift. Aufgrund von Rollsplitt ist die Strecke zurzeit über eine Länge von 1.000 Metern auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt. Durch das rasante Überholen der Golffahrerin wurde Split gegen den Suzuki Swift gewirbelt und dadurch beschädigt. Der Schaden, circa 1.500 Euro.

Im weiteren Verlauf der Irrfahrt überholte die Golf Fahrerin noch ein Schwerlastfahrzeug in einem Kurvenbereich. Während des Überholvorganges kam der Golffahrerin ein Fahrzeug entgegen. Der Fahrer musste eine Vollbremsung hinlegen, um einen schweren Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Danach scherte die Golf Fahrerin vor dem Schwerlastfahrzeug wieder ein und fuhr davon.

Circa 60-jährige Raserin wird gesucht

Wie das Polizeipräsidium Heilbronn mitteilt, wird bei der Fahrerin eine weibliche, circa 60-jährige Person gesucht, die den silbernen VW-Golf fuhr. Auf der Beifahrerseite soll währenddessen eine männliche Person gesessen haben. Das Polizeirevier Bad Mergentheim bittet Zeugen, die zur Identifizierung der Fahrerin dazu beihelfen können, sich unter der Telefonnummer 07931-5499-131 zu melden.


Foto: René Engmann