Fahrlehrer verursacht unter Alkoholeinfluss Verkehrsunfall

Neckar-Odenwald-Kreis Verkehrsunfälle

B37/Zwingenberg. Ein 58-jähriger Fahrlehrer, der mit einer Fahrschülerin unterwegs war, leitete am Mittwoch (20.06.2018) eine sogenannte »Gefahrenbremsung« auf der B37 bei Zwingenberg ein. Ein PKW dahinter konnte nicht mehr Bremsen. Es kam zu einem Verkehrsunfall. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten eine Alkoholfahne des Fahrlehrers fest. 0,7 Promille war das Ergebnis. Der Führerschein wurde eingezogen, die Fahrschulfahrt zu Ende.

Betrunkener Fahrlehrer baut Verkehrsunfall

Aufgrund eines auf die Fahrbahn gefallenen Holzstückes leitete ein 58-jähriger Fahrlehrer, der am Mittwochvormittag zusammen mit einer Fahrschülerin auf der B37 zwischen Neckargerach und Zwingenberg in Richtung Eberbach unterwegs war, eine Vollbremsung ein. Eine hinter dem Fahrschul-Opel fahrende Taxifahrerin konnte nicht mehr bremsen und fuhr auf das Ausbildungsfahrzeug auf.

Fahrlehrer mit 0,7 Promille Alkohol unterwegs

Im Rahmen der Unfallaufnahme schilderte der Fahrlehrer den Beamten detailliert den Unfallhergang. Unter anderem, dass das Holzstück von einem entgegenkommenden Holztransportfahrzeug gefallen war und dass er die Gefahrenbremsung von der Beifahrerseite aus eingeleitet hatte. Bei dem Gespräch erfuhren die Beamten aber nicht nur den Unfallhergang, sie konnten auch feststellen, dass der Fahrlehrer nach Alkohol roch.

Führerschein eingezogen

Ein Vortest ergab einen Wert von mehr als 0,7 Promille. Die Fahrstunde war somit zu Ende und der 58-Jährige musste die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe begleiten. Den Führerschein behielt die Polizei ein. Auf den wenig vorbildlichen Fahrausbilder kommt nun eine Strafanzeige zu. Es entstand Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro, verletzt wurde niemand.


Foto: René Engmann