Geschwindigkeitsbegrenzung nach Unwetterschäden auf der B290

Main-Tauber-Kreis

B290/Lauda-Königshofen. Nach zwei Unwettern am Montag, den 11.06.2018 im Bereich von Lauda-Königshofen, bleibt die B290 zwischen dem Abzweig Marbach und Laudaer Dreieck in beide Richtungen auf eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h bis auf weiteres reduziert. Der direkt danebenbefindliche Fahrradweg bleibt zusätzlich voll gesperrt.

Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h

Als beim ersten Unwetter in den Mittagsstunden kurzzeitiger Starkregen Schlamm und Geröll des darüber befindlichen Ackers entlang der B290 über den Fahrradweg schwemmte, geriet eine Fahrbahnhälfte der B290 ebenso in Mitleidenschaft. Eine Teilsperrung und zügige Reinigung war veranlasst und zeitnah umgesetzt worden. Bis zum Abend hin war die Fahrbahn wieder befreit. Jedoch kam es in den Abendstunden zu einem erneuten Unwetter, bei dem länger anhaltender Starkregen das gleiche Szenario, mit weitaus extremeren Ausgang, mit sich zog.

Diesmal wurde nicht nur der Radweg und ein Teil der B290 überflutet. Es ergossen sich Unmengen an Schlamm und Geröll über die gesamte B290 in beide Fahrtrichtungen. Ein Zustand der für eine sichere Verkehrsführung nicht mehr haltbar war. Die Polizei sperrte den Abschnitt für rund 5 Stunden in beide Richtungen und leitete den Verkehr um. Mitarbeiter der Straßenmeisterei leisteten hervorragendes um die Fahrbahn für den nächsten Tag wieder befahrbar zu machen.

Da derzeit der Fahrradweg weiterhin mit Schlamm und Geröll überzogen ist, teilweise bis auf 50 cm Höhe, bei einem erneuten Starkregen Unheil vom angrenzenden Acker droht, bleibt die B290 bis auf weiteres auf 70 km/h Höchstgeschwindigkeit begrenzt.

Fahrradweg zurzeit nicht befahrbar

Momentan ist der Fahrradweg im oben genannten Abschnitt entlang der B290 mit der durch das doppelte Unwetter hervorgebrachten Schlamm- und Geröllmaße auf einer Länge von 500 Metern überzogen. Bis die Beseitigung und Wiederinstandsetzung umgesetzt wurde, bleibt der Fahrradweg bis auf weiteres voll gesperrt. Fahrradfahrer müssen derzeit auf alternative Routen ausweichen.


Fotos: René Engmann